Florida 2008
Zunächst ein Überblick über unsere Reiseroute:

Wir sind von Pensacola kommend die Golfküste auf der 98 Richtung Panama City, St. George Island, über Newport
und Perry, weiter südlich auf der 19 nach St. Petersburg, Tampa und auf der 41 über Fort Meyers zu den Everglades.
Danach wechselten wir auf die 1 über die Keys bis Mile 0. Die 1 gings dann zurück nach Miami, Fort Lauderdale und
die gesamte Ostkueste rauf bis Jacksonville, inklusive einem kurzen Abstecher nach Orlando (ohne Disney !!!).
Dann führte uns die I 10 bis Talahassee. Ein Abstecher nach Blackwater zum Kanufahren war die letzte sportliche
Betaetigung, bevor wir in Destin einige Strandtage zur Erholung verbrachten. Dann gings die I 10 immer folgend
zurück nach New Mexico.
Ein Besichtigungsstopp an der USS Alabama musste natürlich sein.
Insgesamt haben wir ca. 5500 Meilen zurückgelegt auf unserer 32 tägigen Rundreise. Untergekommen sind wir immer
in Hotels oder Motels, wobei es viele schöne Campgrounds (z. B. St. George Island) unterwegs gab. Leider
spielten die Temperaturen und/ oder Mücken nicht immer mit, wenn man nur ein Zelt hat.


Pelikan

Florida ist das Land der tausend Brücken. Dementsprechend verwundert es nicht, dass auch viele Häuser auf Stelzen gebaut sind.
Mit der Fähre sind wir südlich von Pensacola  nach Pensacola Beach übergesetzt. Dort sahen wir die ersten Pelikane und endlich den Golf von Mexico.


American Eagle Vorsicht Bissig


Manate Flamingo Die Strände am Golf sind wie Puderzucker, endlos weit und sehr sauber. Das Wasser ist "nur" 28 Grad und alles erinnert irgendwie an die Malediven. Dieser Abschnitt an der Golfküste ist in Deutschland total unbekannt, jedenfalls haben wir nie zuvor davon gehört. Auf St. George haben wir sogar eine Nacht gezeltet, dann flüchteten wir vor den Mücken.
In Homosassa entdeckten wir die ersten Manates, Aligatoren und Flamingos, zunächst noch hinter einem schützenden Gitterzaun. Panter sind uns nicht wirklich begegnet, obwohl Andreas nur zu gern einen gesehen hätte.
Kathrin im Vergleich mit dem Manate Vorsicht "Panter"

In Everglades City konnten wir uns eine Airboottour nicht verkneifen. Nicht nur wir hatten dabei so richtig viel Spass. Unser Fahrer wirbelte das Boot mehrfach kreisend in rasantem Tempo durch die z.T. sehr schmalen Alleen. Natürlich sahen wir Aligatoren in allen Grössen.
Danach wanderten wir noch einen Trail über Holzbrücken in der Everglades, wobei wir erschreckend vielen Aligatoren sehr nah kamen.

Tauchboot Key Largo Fahrt über die Keys Angelinas Gasthaus
Noch 90 Meilen bis Cuba
Key West am Strand Wenn einer eine Reise tut...Key WestBadenixe Little White House
Key West Key West am Strand Hemingway Haus Hemingway Haus

Auf den Keys angekommen, verbrachten wir 2 Nächte in Key Largo im "Amoray Dive Resort". Die Zimmer sind nett, sauber und direkt am Wasser. Bedingt durch starke Strömungen fuhr die Basis nur nahe gelegene Tauchplätze an. Diese waren wunderschön, auch wenn sehr flach. In Key West blieben wir 4 Nächte im "Angelinas Guesthouse". Dieses kleine Pardies liegt mitten im Ortskern, aber total ruhig, mit Garten und kleinem Pool. Die Sehenswürdigkeiten konnten wir alle zuFuss erreichen: südlichster kontinentaler Punkt, Hemingway Haus, Little White House, Birthplace of Pan Amerikan, Duval Street... Die kleinen 6 Zehenkatzen im Hemingway House haetten wir am liebsten mitgenommen. Strand und Sonne haben wir auch genossen, aber es gibt schönere. Plätze in Florida.

Miami Shopping..................... Miami Miami
Miami
Miami - die Stadt der Schoenen, Reichen und Berühmten...
Einen Tag lang haben wir diese Stadt erkundet und mal wieder Grossstadtfeeling geschnuppert.
Das hat aber auch gereicht. Weiter ging es nach Orlando,
nicht zu Disney und Co., nur in die Outlet Mall.
Unser nächstes Ziel hiess Cape Canaveral, wo wir uns gründlich über das Raumfahrtprogramm informierten.

Unser Kosmonaut K.Ebert beim Flug über Florida Allein diese unvorteilhaft geschnittenen Raumanzüge wären ein Grund, nicht ins All zu fliegen.
Das gebotene Programm ist wie immer amerikanisch gut durchorganisiert und bietet für jeden Geschmack etwas. In Bussen wird man über das Gelände transportiert. An verschiedenen Punkten kann man aussteigen und die Ausstellungen oder Objekte besichtigen, z.B. die Startrampen
oder Montagehallen. Aber ehrlich: das meiste sieht man nur aus der Ferne.
Nett gemacht sind die Ausstellungen , I -MAX und Objekte am Eingangsbereich, ein simulierter Start und die "Hall of Fame".

Kennedy Space Center Kennedy Space Center Kennedy Space Center Kennedy Space Center


Kanufahrt Daytona Beach ist wohl der verrückteste Strandabschnitt. So kennt man Florida aus dem Fernsehen. Zum Strand fährt man mit dem eigenen Wagen, immer schoen in der Fahrspur bleiben und auf die Verkehrsschilder achten. Leider ist die Wassertemperatur so weit nördlich für Kathrin schon zu kühl. Also entschlossen "wir" uns, nach 4 Tagen noch einmal nach Pesacola Beach zu fahren.
Auf halber Strecke dorthin machten wir am Blackwater River eine Knautour über 5 Stunden.
Daytona Beach Am Beach
Kanufahrt Strand Daytona Beach Beach Patrol

Destin Beach Destin Beach
Destin - endlich wieder annehmbare Wassertemperaturen, saubere Strände, Puderzuckersand...
also der passende Abschluss unserer Rundreise.
Die "USS Alabama" und eine U- Boot besichtigten wir auf dem Rueckweg.

Thanks for looking!
USS Alabama USS Alabama
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